Es ist nicht immer leicht den Gegenüber zu verstehen.
Dies liegt an dem Sachverhalt, dass Gehirne von Männern und Gehirne von Frauen von unterschiedlichen Motivsystemen geleitet werden.
Es ist ist tatsächlich so, das Männer und Frauen sich in wesentlichen Ebenen der Gehirnfunktionen unterscheiden.
Diese Unterschiedlichkeit wirkt sich auf das Kommunikationsverhalten, das Kaufverhalten und auf die Grundeinstellung zum Leben, zu Kindern und in der Problemlösung aus.
Somit sind Missverständnisse i.d. Regel Teil der Beziehungsführung.
In der Paarberatung wird diesem Sachverhalt Rechnung getragen und ein Dialog zwischen Instinkt, Lebenseinstellung und Erlebniswelt hergestellt.
Die Beratung durchläuft folgende Schritte:
1. Die Analysephase
2. Die Wahrnehmungsphase
3. Die Veränderungsphase
1. In der Analysephase wird das Problem zunächst dargestellt. Hierzu erscheinen beide Lebenspartner und erläutern ihren Standpunkt. Die Problemsituation wird dezidiert aufgegriffen und im Rahmen der Paardynamik verstanden.
2. In der Wahrnehmungsphase werden die Partner in eine Situation versetzt, ihr eigenes Verhalten, den Kommunikationsstil sowie die dahinter verborgenen unbewußten Motive zu sehen und zu verstehen. In dieser Phase wird der persönliche Konflikt des jeweiligen Partners/der Partnerin deutlich.
3. In der Veränderungsphase findet ein dialektischer Prozeß statt. D.h. in dem Verstehen der unbewußten Motive des Gegenübers wird ein neues Aufeinander-Zu-Bewegen ermöglicht, bei dem scheinbare Widersprüche auf einer neuen Ebene vereint werden können.
Über ein neues Nähe- und Distanzverhältnis lernen die Partner schließlich, sich in Ihren Bedürfnissen aber auch in ihren Freiräumen zu verstehen, wahrzunehmen und zu respektieren.







